Zeche Polsum / Marl

Schacht 1:

1943 begannen die Teuf-Arbeiten am Schacht1, die jedoch nach nur 2 Jahren vorerst beendet waren. 1947 begann bereits die Zusammenlegung mit der Zeche Westerholt, die Luftlinie etwa 3 km entfernt beheimatet war. Zwischenzeitlich nur als Wetterschacht aktiv, kam 1998 auch die Zeche Fürst Leopold in den Verbund, der sich fortan „Bergwerk Lippe“ nannte.

Polsum wurde zum Material- und Personen-Schacht, bis er 2008 stillgelegt und 2009 verfüllt wurde. Das Fördergerüst über der Schachtanlage wurde 2010 an die Firma Siemag in Haiger-Burbach verkauft und steht seitdem an der A45 in einem Gewerbepark.

 

Schacht 2 / Wetterschacht:

Nur wenige Meter neben der Zeche liegt, versteckt im Wald, der Wetterschacht mit noch zwei vorhandenen Turbinen, die für die Bewetterung der Anlage sorgten. Im Turm ist eine Arbeitsbühne, Welche nur für Wartungsarbeiten im Schacht genutzt wurde. Schacht 2 war für die Entlüftung verantwortlich.

 

Schacht Altendorf / Wetterschacht:

Auch der 2. Wetterschacht bei Altendorf-Ulfkotte liegt nur wenige hundert Meter vom Schacht 1 entfernt. Er hatte die selbe Funktion wie Schacht 2, war aber für die Belüftung ausgelegt. In einer Mischanlage konnten entsprechende chemische Filtrierungen vorgenommen werden.