Omaha Beach bezeichnete den alliierten Codenamen für einen rund zehn Kilometer langen Küstenabschnitt in der Normandie zwischen Vierville-sur-Mer und Port-en-Bessin, an dem am 6. Juni 1944 (D-Day) das V. Korps der 1. US-Armee im Rahmen der Operation Neptune anlandete.
Der in acht Sektoren unterteilte Strand war durch bis zu 30 Meter hohe Klippen, vorgelagerte Hindernisse sowie weitläufige Minenfelder natürlich und künstlich befestigt. Zur Verteidigung hatten die deutschen Truppen der 352. Infanterie-Division ein System aus 13 stark ausgebauten Stützpunkten – den sogenannten Widerstandsnestern (WN) – errichtet. Diese Stellungen konzentrierten sich insbesondere um die fünf Taleinschnitte ins Hinterland und verfügten durch die geschwungene Küstenlinie über ein nahezu lückenloses Schussfeld über den gesamten Strandbereich.
Wegen starker Strömungen, fehlgeleiteter Bombardements der Luftwaffe und dem Untergang fast aller schwimmfähigen Panzer geriet der alliierte Angriff am Morgen des D-Day zunächst im Abwehrfeuer der deutschen Stellungen ins Stocken. Unter schweren Verlusten gelang den US-Truppen im Laufe des Vormittags über ungesicherte Klippenabschnitte und durch das sukzessive Ausschalten einzelner Widerstandsnester (wie WN 70, WN 65 und WN 62) der Durchbruch ins Landesinnere. Nach der endgültigen Sicherung diente das Areal den Alliierten bis zur Zerstörung durch einen schweren Sturm als künstlicher Nachschubhafen (Mulberry A).
Lost Places des Atlantikwalls: Die Festungen über dem Omaha Beach
Batterie Longues-sur-Mer – Wo die Geschütze des D-Day bis heute stehen
Rund auf halber Strecke zwischen Port-en-Bessin im Westen und Arromanches-les-Bains im Osten liegt eines der bemerkenswertesten Zeugnisse des Atlantikwalls: die Batterie Longues-sur-Mer (militärische Kennung: Widerstandsnest 48 / Wn 48). Während die meisten Festungswerke der Normandie nach Kriegsende gesprengt oder verschüttet wurden, birgt dieses Areal ein einzigartiges militärhistorisches Relikt: Es ist die einzige Küstenbatterie der Region, deren originale Kanonen bis heute in ihren massiven Betonscharten ruhen.
Monumentale Festungsarchitektur der Organisation Todt
Ursprünglich ab Mai 1941 als kleiner Stützpunkt (Wn 22) angelegt, begann ab September 1943 unter Einsatz der Organisation Todt sowie lokaler Handwerker der Ausbau zu einer modernen Artilleriefestung. Für die 4. Batterie der Heeres-Küsten-Artillerie-Abteilung 1260 wurden vier mächtige Kasematten vom Typ Regelbau M272 errichtet, rund 450 Meter hinter der Küstenlinie parallel zum Meer gestaffelt.
Die Hauptbewaffnung bestand aus vier 15-cm-Torpedobootskanonen (15-cm-TbK C/36), die durch zehn Millimeter dicke Panzerschilde vor Splittern geschützt waren. Direkt an der Kante der Steilküste entstand ein vorgeschobener zweistöckiger Feuerleitstand vom Typ Regelbau M272A. Dessen optische Telemetrie übermittelte die Zieldaten elektrisch an die Geschützbunker – eine technische Schnittstelle, die der Stellung ein enormes Schussfeld über die alliierten Landezonen Omaha Beach und Gold Beach eröffnete.
Vorkämpfe und Sabotage: Das Verhängnis der Leitungen
Aufgrund ihrer strategischen Gefährlichkeit geriet die Batterie früh ins Visier der Alliierten. Bereits im Frühjahr 1944 identifizierte die alliierte Luftaufklärung das Areal. Ende Mai und Anfang Juni 1944 flogen britische B-25-Mitchell- und amerikanische B-26-Marauder-Verbände schwere Bombardements mit Dutzenden Tonnen Sprengstoff.
Zwar hielten die zwei Meter dicken Stahlbetondecken den Angriffen stand, doch rissen die Erschütterungen der Einschlagkrater das sensible Netz der unterirdischen Fernmeldekabel zwischen Feuerleitstand und Geschützen auseinander. Als am Morgen des 6. Juni 1944 die Landungsflotte am Horizont auftauchte, war das hochmoderne elektrische Zielübertragungssystem zerstört. Die Kanoniere mussten ihre Richtwerte behelfsmäßig ermitteln, was die Treffgenauigkeit drastisch senkte.
Das Artillerieduell am D-Day und das Ende von Wn 48
In den frühen Morgenstunden des 6. Juni 1944 eröffnete Longues-sur-Mer das Feuer auf die Invasionsflotte vor Omaha Beach, darunter das Schlachtschiff USS Arkansas und den Zerstörer USS Emmons. Wenig später schwenkten die Geschütze auf den britischen Sektor Gold Beach und zwangen das alliierte Hauptquartierschiff HMS Bulolo zum Abdrehen.
Daraufhin zogen die alliierten Seestreitkräfte das Feuer zusammen: Die britischen Kreuzer HMS Ajax und HMS Argonaut sowie französische Kriegsschiffe wie die Georges Leygues und Montcalm attackierten die Kasematten im direkten Duell mit Hunderten Granaten. Bis zum Nachmittag wurden drei der vier Geschütze zerstört oder schwer beschädigt; Schiffe konnte die Batterie letztlich nicht versenken.
Am Vormittag des 7. Juni 1944 (D-Day + 1) rückte das britische 2. Bataillon des Devonshire Regiments von Osten durch die Minenfelder vor. Da die deutsche Sicherungsinfanterie zuvor für Gegenstöße abgezogen worden war, kapitulierten die verbliebenen deutschen Soldaten im Stützpunkt gegen 11:00 Uhr.
Nach der Befreiung nutzte die Royal Air Force das Areal vom 21. Juni bis Anfang September 1944 als vorgeschobenen Behelfsflugplatz (Advanced Landing Ground B-11). Von hier aus starteten Spitfire-Geschwader – darunter der bekannte südafrikanische Jagdflieger Jacobus „Chris“ Le Roux, dem der kriegsentscheidende Tieffliegerangriff auf den Stabswagen von Generalfeldmarschall Erwin Rommel zugeschrieben wird.
Bilder der Batterie Longues sur Mer sowie von Arromanches:
Zeitzeuge aus Stahl und Beton: Das heutige Freilichtmuseum
Heute ist das weitläufige Gelände der Batterie Longues-sur-Mer ein frei zugängliches Freilichtmuseum. Besucher können von den vier Geschützkasematten entlang eines Feldwegs direkt zum vorgeschobenen Leitstand an den Klippen wandern, der Filmbegeisterten als Kulisse aus dem Klassiker „Der längste Tag“ (1962) bekannt ist.
Neben den monumentalen Betonbauten vermitteln vor allem die rostigen 15-cm-Geschützrohre in den Kasematten einen unmittelbaren, fast greifbaren Eindruck von den Dimensionen des Atlantikwalls – ein faszinierender wie bedrückender Lost Place zwischen Steilküste und normannischen Feldern.
Der Blick von den Klippen der Batterien zeigt heute zudem den provisorischen Hafen, der von den englischen Soldaten errichtet worden ist. Dieser befindet sich in Arromanches, ein Stück östlich der Batterie. Bei den alliierten Landungen in der Normandie während des Zweiten Weltkriegs 1944 lag Arromanches im Landeabschnitt Gold Beach. Nach der Landung wurde vor der Küste einer der beiden künstlichen Häfen (Mulberry B) gebaut, über den Truppen und Nachschub an Land gebracht wurden. Reste dieses Hafens sind heute zu besichtigen.
Widerstandsnest 60 (WN 60) – Die vergessene Klippenfestung am Ostende von Omaha Beach
Versteckt auf den windgepeitschten Kalkfelsen am äußersten östlichen Rand der Plage d’Or liegt ein beklemmender Lost Place des Zweiten Weltkriegs: das Widerstandsnest 60 (WN 60). Östlich von Colleville-sur-Mer auf den Klippen von Vignets de Cabourg thronend, gehörte diese Bastion des Atlantikwalls zu jenen Schlüsselstellungen, die den Zugang und den Geländeeinschnitt zum Hinterland riegeln sollten.
Aufbau auf zwei Ebenen und Relikte im Dickicht
Das Areal des WN 60 erstreckte sich über zwei voneinander getrennte Ebenen:
-
Das obere Plateau: Rund 60 bis 61 Meter über dem Meeresspiegel gelegen.
-
Die untere Stufe: Rund 10 Meter tiefer in die Klippenwand geschlagen und einst über Holzleitern mit dem Plateau verbunden.
Während die unteren Abschnitte heute stark vom dichten Küstengestrüpp überwuchert sind, werden die Pfade und Gräben auf dem oberen Plateau instand gehalten. Noch immer zeichnen sich die typischen Zick-Zack-Schützengräben im Boden ab. Zu den sichtbaren Betonrelikten gehören zwei achteckige Mörser-Ringstände vom Typ Vf61a. Hier waren ehemals erbeutete französische 5-cm-Festungsgranatwerfer 210(f) aus Maginot-Linien-Beständen montiert; an den Ringen sind vereinzelt noch die aufgemalten Grundeinstellungen und Zielsektoren erkennbar.
Ergänzt wird das obere Areal durch runde MG-Ringstände (Typ Vf59a / Tobruk 1699), betonierte Munitionslager, die Reste eines Beobachtungsbunkers der 3. Batterie des Artillerie-Regiments 352 sowie eine Mulde, in der einst eine 20-mm-Flak 38 positioniert war. Auf der unteren Stufe befanden sich unter anderem ein Bunker für einen 1.700-Liter-Wassertank, ein feldmäßiger Unterstand sowie die Positionen zweier 7,5-cm-Feldkanonen 235(b) belgischer Bauart mit aufgemalten Panzersilhouetten zur Feinderkennung.
Bilder des WN60:
Das Verhängnis am 6. Juni 1944: Toter Winkel und Überraschungsangriff
Obwohl das WN 60 ein freies Schussfeld über weite Teile des Landeabschnitts bot, barg seine Konstruktion eine Schwachstelle: Der steile Klippenabbruch direkt unterhalb der Stellung erzeugte einen toten Winkel, den die deutschen Waffen nicht einsehen konnten. Verwundete US-Infanteristen des 16. Regiments der 1. US-Division nutzten diesen Schutzraum am Morgen des D-Day, stiegen über den westlichen Taleinschnitt La Revolution hinauf und attackierten die unvollendete Stellung überraschend von der ungesicherten Rückseite. Nach kurzem, erbittertem Gefecht kapitulierten die verbliebenen 31 Soldaten der 44-köpfigen Besatzung gegen 9:00 Uhr morgens.
Heute ist WN 60 ein stiller, abseits der Touristenströme gelegener Geschichtsort, an dem Natur und verwitternder Beton eine melancholische Symbiose eingehen.
Widerstandsnest 62 (WN 62) – Das berüchtigtste Bollwerk in den Dünen von Colleville
Knapp einen Kilometer nördlich von Colleville-sur-Mer, exakt an der Nahtstelle der amerikanischen Landeabschnitte Easy Red und Fox Green, liegen die verbliebenen Betonzeugen des Widerstandsnests 62 (WN 62). Kein anderer Stützpunkt des Atlantikwalls an der Normandieküste erlangte eine so düstere Bekanntheit: Das verheerende Abwehrfeuer aus dieser Befestigung forderte am 6. Juni 1944 unter den ersten Wellen der US-Truppen verheerende Verluste.
Die Festungsarchitektur im Überblick
Mit einer Ausdehnung von etwa 332 mal 324 Metern lag der Stützpunkt auf einer sanft ansteigenden Kalksteinerhebung, 10 bis 50 Meter über dem Meeresspiegel und lediglich 50 bis 100 Meter von der Uferlinie entfernt. Die Verteidigungsarchitektur war auf maximale Sperrwirkung ausgelegt:
-
Sperren: Ein 300 Meter langer, vier Meter breiter und 1,7 Meter tiefer wassergefüllter Panzerabwehrgraben schirmte die Anlage zur Seeseite hin ab, ergänzt durch Minenfelder, Stacheldraht und vorgelagerte Geisterhindernisse im Flutbereich.
-
Artillerie und schwere Waffen: Zwei erbeutete tschechische 7,65-cm-Feldkanonen 17(t), zwei 5-cm-PaK 38, leichte Granatwerfer sowie Festungsflammenwerfer.
-
Infanteriewaffen: Maschinengewehre vom Typ MG 34 und MG 42 (unter anderem auf Drehlafette im Unterstand) sowie polnische Beute-MGs.
Die Besatzung zählte lediglich 41 Mann, bestehend aus Angehörigen des Grenadier-Regiments 726 (716. Infanterie-Division) sowie Artilleristen der 352. Infanterie-Division. Letztere lenkten von einer verbunkerten Beobachtungsstelle aus das schwere Feuer der weiter landeinwärts postierten Batterien.
Brennpunkt der Operation Overlord
Am Morgen des D-Day überstand WN 62 die vorhergehenden Bombardements der US-Luftwaffe und den Beschuss der alliierten Flotte weitgehend intakt. Als ab 6:30 Uhr die Landungsboote auf den Strand stießen, entwickelte sich der Stützpunkt zum Zentrum des Abwehrkampfes. Insbesondere die Schützen Heinrich Severloh – der tausende Schuss aus seinem MG 42 sowie gezielte Karabinerfeuer abgab – und Franz Gockel prägten die Berichte über das Geschehen. Erst gegen 15:30 Uhr räumten die letzten überlebenden deutschen Soldaten die Stellung und zogen sich zum verbunkerten Befehlsstand WN 63 im Hinterland zurück.
Bilder des WN62:
Der heutige Zustand: Mahnmal über dem Sand
Heute sind die markanten Betonbauten, Unterstände und offenen Waffenstellungen des WN 62 frei zugänglich. Von den Scharten und Schützengräben aus öffnet sich der Blick direkt auf den weiten Sandstrand von Omaha Beach und den nahegelegenen amerikanischen Soldatenfriedhof. Das Areal zählt zu den eindrücklichsten historischen Lost Places Europas – ein Ort, an dem verwitterter Beton stumm an die menschliche Tragödie des Jahres 1944 erinnert.
Pointe du Hoc – Das zerschossene Klippenbollwerk
Rund 6,4 Kilometer westlich von Omaha Beach ragt eine der markantesten und am schwersten gezeichneten Klippenformationen der Normandie in den Ärmelkanal: die Pointe du Hoc. Die etwa 500 Meter lange und knapp 30 Meter hohe Felsnase bildete am 6. Juni 1944 den Schauplatz eines der waghalsigsten und verlustreichsten Kommandounternehmen des Zweiten Weltkriegs. Heute präsentiert sich das Areal als monumentaler Lost Place, dessen tiefe Bombentrichter und zersprengte Bunkeranlagen wie eine erstarrte Mondlandschaft wirken.
Die Festung über dem Abgrund
Errichtet von der Organisation Todt, galt die Batterie an der Pointe du Hoc als eine der gefährlichsten Bastionen des Atlantikwalls. Ausgerüstet mit sechs französischen 15,5-cm-Beutekanonen 416(f), besaß die Stellung eine Reichweite, mit der sie sowohl die amerikanischen Landungsabschnitte Utah Beach als auch Omaha Beach direkt unter verheerenden Artilleriebeschuss nehmen konnte. Ergänzt wurde die Anlage durch Flugabwehrgeschütze, Maschinengewehrnester, Minenfelder und einen exponierten Beobachtungs- und Feuerleitstand an der äußersten Klippenspitze.
Da selbst schwerste alliierte Luftangriffe und das Bombardement von Schlachtschiffen den massiven Stahlbetonbunkern wenig anhaben konnten, erhielt das US-amerikanische 2. Rangerbataillon unter Lieutenant Colonel James Earl Rudder den Auftrag, die Klippen im Morgengrauen des D-Day frontal von der Seeseite zu erstürmen und die Geschütze unschädlich zu machen.
Sturm über die Felswand: Das Kommandounternehmen
Das Unternehmen begann unter denkbar widrigen Vorzeichen. Schwerer Seegang brachte bereits auf dem Weg ein Landungsboot zum Kentern, wodurch 19 Soldaten ertranken. Mit 40 Minuten Verspätung landeten die Ranger um 7:10 Uhr am schmalen Fuß der Klippen. Unterstützt vom Feuer alliierter Zerstörer kletterten die Soldaten mit Strickleitern, Enterhaken und Seilen unter feindlichem Granaten- und Steinbewurf die steilen Felswände empor. Innerhalb weniger Minuten erreichten die ersten Männer das Plateau.
Oben angekommen stellte sich heraus, dass die gefürchteten 15,5-cm-Geschütze kurz zuvor wegen der Luftangriffe ins Landesinnere verlegt worden waren. Eine Ranger-Patrouille spürte die unbewachten Kanonen etwa einen Kilometer südwestlich in einem Obstgarten auf und machte sie mit Thermitgranaten dauerhaft unbrauchbar. Auf dem zerschossenen Klippenplateau selbst entbrannten tagelange, erbitterte Kämpfe: Die Ranger wurden von deutschen Truppen eingekesselt und konnten erst nach dem Heranrücken von Verstärkungen aus Richtung Omaha Beach entsetzt werden. Von den 225 angetretenen Rangern waren am Ende des zweiten Tages nur noch 90 Männer kampffähig.
Bilder vom Pointe du Hoc:
Kraterlandschaft im Griff der Gezeiten: Die Pointe du Hoc heute
Heute wird das Gelände von der American Battle Monuments Commission (ABMC) betreut, nachdem es 1979 dauerhaft den USA überlassen wurde. Die Narben der alliierten Bombenteppiche prägen den Ort bis heute: Riesige Krater überziehen das Areal zwischen zersplitterten Betondecken und offenen Gräben.
Gleichzeitig liefert sich der historische Ort einen ständigen Kampf gegen die Naturkräfte. Durch die stetige Küstenerosion bröckelt das Kalkplateau unaufhaltsam ins Meer; aufwendige Betonverfüllungen und Ankerbohrungen mussten bereits vorgenommen werden, um den vorgeschobenen Feuerleitbunker vor dem Absturz in die Tiefe zu sichern. Nach schweren Erdrutschen mussten Teile der Wege und Aussichtsplattformen aus Sicherheitsgründen neu geführt oder gesperrt werden. Dennoch bleibt die Pointe du Hoc einer der eindrucksvollsten historischen Schauplätze Europas – ein verfallendes Monument militärischer Hybris und menschlicher Tragik direkt an der Abbruchkante des Kanals.
Umgang mit dem D-Day
Während in Deutschland viele Relikte des Krieges mittlerweile zugewuchert oder verschwunden sind, zeigt sich in Frankreich ein respektvoller Umgang mit den alliierten Streitkräften, die das Land befreit haben. Der Schlüsselmoment des Krieges hat mehr als deutliche Spuren hinterlassen, die bis heute zu sehen und zu begehen sind. Die Soldaten-Friedhöfe sind ein Zeuge der Ausmaße welche am 6. Juni 1944 und danach in dieser Region stattgefunden haben.

Deutscher Soldatenfriedhof bei La Cambe mit mehr als 21.000 Gräbern

Normandy American Cemetery and Memorial bei Colleville sur Mer mit 9.389 Gräbern




